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MiCA (MiCAR) erklärt

MiCA ist die umfassende Krypto-Verordnung der EU — ein einheitliches Regelwerk für Krypto-Asset-Märkte in allen Mitgliedstaaten. Sie ist jetzt in Kraft, und obwohl es primär um Zulassung und Verhalten geht, prägt sie auch, wie Krypto-Werte für Buchhaltung und Reporting klassifiziert werden. Diese Seite erklärt die Grundlagen.

Ansehen, wie CryptaCount die MiCAR-Klassifizierung handhabt

Allgemeine Informationen, keine Rechts- oder Steuerberatung. Bestätigen Sie Ihre konkreten Pflichten anhand der Verordnung und eines qualifizierten Beraters.

Was MiCA ist

MiCA — die Markets-in-Crypto-Assets-Verordnung (Verordnung (EU) 2023/1114, oft "MiCAR") — schafft einen harmonisierten EU-Rahmen für die Ausgabe von und das Erbringen von Dienstleistungen mit Krypto-Werten und deckt die Zulassung von Krypto-Dienstleistern (CASPs), Verhaltens- und Transparenzregeln sowie Anforderungen an Stablecoin-Emittenten ab.

Die Token-Klassen

MiCA teilt Krypto-Werte in drei grobe Gruppen ein, die die geltenden Regeln bestimmen:

  • Vermögenswertereferenzierte Token (Asset-Referenced Tokens, ARTs) — Token, die zur Wertstabilisierung auf einen Korb von Vermögenswerten, Währungen oder Rohstoffen Bezug nehmen.
  • E-Geld-Token (E-Money Tokens, EMTs) — Token, die auf eine einzelne amtliche Währung Bezug nehmen (Euro-Stablecoins sind das gängige Beispiel).
  • Sonstige Krypto-Werte — alles Übrige im Anwendungsbereich (z. B. Utility-Token), ausgenommen Vermögenswerte, die bereits unter anderes EU-Finanzrecht fallen, und in den meisten Fällen ausgenommen NFTs.

Diese Klassifizierung zählt über die Lizenzierung hinaus: Sie kann auch die steuerliche Behandlung beeinflussen — etwa geben manche Jurisdiktionen MiCAR-konformen Euro-Stablecoins eine eigene steuerliche Behandlung.

Was in Kraft ist

MiCA gilt in Stufen: die Regeln für Stablecoins (ARTs und EMTs) gelten seit Mitte 2024, und die breiteren Regeln für CASPs seit Ende 2024 — MiCA ist somit nun weitgehend EU-weit in Kraft, mit Übergangsregelungen in einigen Mitgliedstaaten.

Warum es für die Buchhaltung zählt

Die korrekte Klassifizierung jedes Tokens unter MiCAR — und die Nachverfolgung, welche Vermögenswerte MiCAR-konforme Euro-Stablecoins gegenüber anderen Typen sind — speist sowohl Ihre aufsichtsrechtliche Position als auch, in manchen Jurisdiktionen, die steuerliche Behandlung dieser Vermögenswerte.

Wie CryptaCount hilft

  • Klassifiziert Krypto-Werte mit MiCAR-Klassifizierungsattributen, sodass jeder Vermögenswert korrekt gekennzeichnet ist
  • Wendet die richtige steuerliche Behandlung an, wo der MiCAR-Status sie ändert (z. B. Euro-Stablecoin-Ausnahmen)
  • Hält die Klassifizierung über Ihre Bücher hinweg konsistent, mit einem vollständigen Prüfpfad

Compliance & Reporting → · Das Krypto-Nebenbuch →

Allgemeine Informationen, keine Rechts- oder Steuerberatung. Anhand der Verordnung und eines qualifizierten Beraters überprüfen.
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FAQ

Was ist MiCA?

Die Markets-in-Crypto-Assets-Verordnung der EU (MiCAR) — ein harmonisiertes Regelwerk für die Ausgabe von und das Erbringen von Dienstleistungen mit Krypto-Werten in der EU, einschließlich der Zulassung von CASPs und Regeln für Stablecoin-Emittenten.

Was sind ARTs und EMTs?

Vermögenswertereferenzierte Token nehmen auf einen Korb von Vermögenswerten oder Währungen Bezug; E-Geld-Token nehmen auf eine einzelne amtliche Währung Bezug (Euro-Stablecoins sind das gängige Beispiel). Sonstige Krypto-Werte, wie Utility-Token, bilden eine dritte Gruppe.

Ist MiCA in Kraft?

Ja, weitgehend — die Stablecoin-Regeln gelten seit Mitte 2024 und die breiteren CASP-Regeln seit Ende 2024, mit einigen Übergangsregelungen.

Beeinflusst MiCA die Krypto-Steuer?

Indirekt schon — manche Jurisdiktionen geben MiCAR-konformen Euro-Stablecoins eine eigene steuerliche Behandlung, daher zählt die Klassifizierung.

Wie nutzt CryptaCount die MiCAR-Klassifizierung?

Es kennzeichnet jeden Vermögenswert mit seiner MiCAR-Klassifizierung und wendet die entsprechende steuerliche Behandlung an, wo sie abweicht, konsistent über Ihre Bücher hinweg.