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FINMA-Geldwäschereikonsultation: Auswirkungen auf Krypto-Buchhaltungssoftware

Am 12. Mai 2026 leitete die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) eine Konsultation zur Teilrevision ihrer Geldwäschereiverordnung (AMLO-FINMA) ein. Diese Entwicklung betrifft direkt Unternehmen, die mit digitalen Vermögenswerten umgehen. Für Buchhaltungsprofis und Compliance-Beauftragte unterstreichen die vorgeschlagenen Änderungen die Notwendigkeit einer robusten Krypto-Buchhaltungssoftware, um erhöhte AML-Pflichten zu erfüllen. Die Konsultation läuft bis zum 9. Juni 2026 und lässt den Stakeholdern nur ein schmales Zeitfenster für Rückmeldungen.

Wichtige vorgeschlagene Änderungen in der AMLO-FINMA-Revision

Die Revision konzentriert sich auf die Stärkung der Sorgfaltspflichten für Finanzintermediäre, einschließlich jener, die mit Krypto-Vermögenswerten handeln. Die FINMA will Lücken im aktuellen Rahmen schliessen, insbesondere bei der Identifikation wirtschaftlich Berechtigter und der Transaktionsüberwachung. Krypto-Dienstleister müssen granularere Prüfungen der Kundenidentitäten und der Herkunft der Gelder durchführen. Die Änderungen orientieren sich an internationalen Standards der Financial Action Task Force (FATF).

BereichAktuelle AnforderungVorgeschlagene Änderung
Wirtschaftlich BerechtigteBasisidentifikationErweiterte Verifikation bei komplexen Strukturen
TransaktionsüberwachungSchwellenwertbasierte MeldungKontinuierliche Überwachung auf verdächtige Muster
Aufbewahrungspflichten5 JahreVerlängerung auf 7 Jahre für Hochrisikokunden

Diese Änderungen bedeuten, dass Kryptounternehmen ihre Compliance-Infrastruktur aufrüsten müssen. Manuelle Prozesse reichen nicht mehr aus. Automatisierte Lösungen, wie eine digitale Vermögensbuchhaltungssoftware, können die Datenerfassung und Berichterstattung optimieren.

Wie Krypto-Buchhaltungssoftware die Compliance unterstützt

Unternehmen, die der revidierten AMLO-FINMA unterliegen, profitieren von der Einführung einer speziellen Krypto-Buchhaltungssoftware. Diese Tools automatisieren die Verfolgung von Transaktionen, markieren ungewöhnliche Aktivitäten und erstellen prüfungsreife Berichte. Beispielsweise kann ein Krypto-Subledger jede On-Chain-Bewegung aufzeichnen und mit Kundenprofilen verknüpfen, was die Nachweisführung bei Aufsichtsprüfungen erleichtert.

Zu den wichtigsten Funktionen, nach denen man bei der besten Krypto-Buchhaltungssoftware suchen sollte, gehören Echtzeit-Transaktionsüberwachung, Integration mit Blockchain-Explorern und automatisiertes Risiko-Scoring. Enterprise-Krypto-Buchhaltungssoftware bietet oft rollenbasierte Zugriffskontrollen und anpassbare Berichtsvorlagen. Diese Fähigkeiten helfen Unternehmen, die vorgeschlagenen Aufbewahrungs- und Berichtsstandards ohne manuellen Aufwand zu erfüllen.

Auswirkungen für Buchhalter und Wirtschaftsprüfer

Buchhalter, die Kryptokunden betreuen, müssen über regulatorische Änderungen auf dem Laufenden bleiben. Die FINMA-Konsultation signalisiert ein strengeres Durchsetzungsumfeld. Krypto-Buchhaltungssoftware kann Buchhaltern helfen, genaue Hauptbücher zu führen und Nachweise über AML-Prüfungen zu erbringen. Durch den Einsatz einer digitalen Vermögensbuchhaltungssoftware können Unternehmen das Risiko von Strafen bei Nichteinhaltung verringern.

Für Wirtschaftsprüfer bedeutet die vorgeschlagene Revision eine verstärkte Prüfung der AML-Kontrollen. Sie müssen verifizieren, dass Kunden über angemessene Systeme verfügen. Eine Krypto-Buchhaltungssoftware, die eine klare Prüfspur und Transaktionshistorie bietet, wird unerlässlich. Die Software kann auch auf Anfrage die von der FINMA geforderten Berichte erstellen.

Zeitplan und nächste Schritte

Die Konsultationsfrist endet am 9. Juni 2026. Danach wird die FINMA die Rückmeldungen prüfen und eine endgültige Fassung veröffentlichen. Die revidierte Verordnung soll voraussichtlich Anfang 2027 in Kraft treten. Unternehmen sollten jetzt mit der Bewertung ihrer aktuellen Compliance-Systeme beginnen. Die Implementierung einer Krypto-Buchhaltungssoftware vor dem Stichtag kann den Übergang erleichtern.

DatumEreignis
12. Mai 2026Konsultation gestartet
9. Juni 2026Konsultationsfrist
Ende 2026Endgültige Verordnung veröffentlicht
Anfang 2027Verordnung tritt in Kraft

Unternehmen sollten auch die Leitlinien der FINMA zur Umsetzung verfolgen. Die frühzeitige Einführung einer Krypto-Buchhaltungssoftware kann einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Illustratives Szenario

Um zu veranschaulichen, wie dies in der Praxis funktioniert, betrachten wir folgendes Szenario: Eine Schweizer Kryptobörse, CryptoSwiss AG, wickelt täglich über 10.000 Transaktionen ab. Das Compliance-Team überprüft Warnmeldungen manuell, ein Prozess, der Stunden dauert. Nach der Einführung der Krypto-Buchhaltungssoftware von CryptaCount automatisiert das Unternehmen die Transaktionsüberwachung und das Risiko-Scoring. Als die FINMA eine Routineprüfung durchführt, legt CryptoSwiss innerhalb von Minuten eine vollständige Prüfspur vor. Die Software deckt ein verdächtiges Muster auf, das mit einer Briefkastenfirma verbunden ist, sodass das Unternehmen rechtzeitig eine Verdachtsmeldung einreichen kann. CryptoSwiss vermeidet Strafen und stärkt seinen Ruf.

Quelle: FINMA Schweiz