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FINMA Sudan-Sanktionen: Compliance mit Crypto-Accounting-Software

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA hat ihre Sanktionsmaßnahmen gegen den Sudan aktualisiert, gültig ab 5. Juni 2026. Die Änderung von Anhang 2 der Verordnung über Massnahmen gegenüber dem Sudan (SR 946.231.18) erweitert die Liste sanktionierter Unternehmen und Personen. Für Krypto-Firmen und Buchhaltungsexperten bedeutet dies eine strengere Prüfung von Transaktionen mit sudanesischen Gegenparteien. Die Nutzung einer Crypto-Accounting-Software ist nicht mehr optional, sondern eine Compliance-Notwendigkeit. Automatisiertes Sanktionsscreening und revisionssichere Aufzeichnungen helfen Unternehmen, Strafen zu vermeiden und die gebotene Sorgfalt nachzuweisen.

Was die aktualisierten Sanktionen für Krypto-Firmen bedeuten

Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat die Verordnung angepasst, um sie mit internationalen Sanktionen in Einklang zu bringen. Krypto-Unternehmen müssen nun alle Transaktionen gegen die aktualisierte Liste screenen. Bei Nichteinhaltung drohen Geldstrafen oder der Entzug der Lizenz. Eine Digital-Asset-Accounting-Software kann dieses Screening automatisieren und risikoreiche Transaktionen in Echtzeit kennzeichnen. Dies reduziert manuelle Arbeit und minimiert menschliche Fehler. Für Crypto-Accountant-Fachleute ist es entscheidend, bei Sanktionslisten auf dem neuesten Stand zu bleiben, um die Compliance ihrer Kunden zu gewährleisten.

Wie Crypto-Accounting-Software die Sanktions-Compliance unterstützt

Moderne Crypto-Buchhaltungssoftware integriert das Sanktionsscreening direkt in den Transaktionsworkflow. Wenn eine Transaktion initiiert wird, prüft die Software Gegenparteien gegen globale Sanktionslisten, einschließlich der FINMA-Updates. Bei einer Übereinstimmung wird die Transaktion markiert und zur Überprüfung blockiert. Dies erstellt einen unveränderlichen Prüfpfad. Enterprise-Crypto-Accounting-Software bietet zusätzliche Funktionen wie Batch-Screening und automatisierte Berichterstattung für Aufsichtsbehörden. Für Buchhaltungsfirmen bedeutet dies, dass sie Beratungsleistungen zur Sanktions-Compliance anbieten und neue Einnahmequellen erschließen können.

Wichtige Funktionen bei der Auswahl von Crypto-Accounting-Software

Bei der Auswahl der besten Crypto-Accounting-Software für die Sanktions-Compliance sollten Sie auf folgende Funktionen achten:

FunktionBeschreibung
Echtzeit-SanktionsscreeningPrüft jede Transaktion gegen aktualisierte Listen
PrüfpfadZeichnet alle Screening-Aktionen und Entscheidungen auf
Automatisierte BerichterstattungErstellt Compliance-Berichte für Aufsichtsbehörden
Multi-Jurisdiktions-UnterstützungBehandelt Sanktionen aus mehreren Ländern

Diese Funktionen stellen sicher, dass Unternehmen bei Prüfungen ihre Compliance nachweisen können. Ein Crypto-Sub-Ledger-Modul kann die Transparenz weiter erhöhen, indem es eine detaillierte Aufschlüsselung des Compliance-Status jeder Transaktion bietet.

Veranschaulichendes Szenario

Um zu veranschaulichen, wie dies in der Praxis funktioniert, betrachten Sie folgendes Szenario: Eine Schweizer Krypto-Börse erhält eine Überweisung von einer Wallet, die mit einer neu sanktionierten sudanesischen Einheit verbunden ist. Ohne automatisiertes Screening könnte die Transaktion bis zu einer Regulierungsprüfung unbemerkt bleiben. Mit einer Crypto-Accounting-Software wird die Transaktion sofort gekennzeichnet. Der Compliance-Beauftragte prüft den Alarm und blockiert die Überweisung. Die Software zeichnet den gesamten Vorgang auf und erstellt einen klaren Prüfpfad. Die Börse vermeidet eine mögliche Geldstrafe und behält ihre Lizenz. Die Sub-Ledger-Lösung von CryptaCount integriert sich in bestehende Systeme, um dieses Automatisierungsniveau zu bieten.

Quelle: FINMA Schweiz